Blick in die Zukunft des Internet oder: Was lesen wir beim Autofahren?

Passend zum langsam nahenden Jahresende wurde am vergangenen Mittwoch auf dem Future Internet Kongress in Frankfurt (http://www.future-internet-kongress.de) ein Blick in die Zukunft gewagt – und zwar in die Zukunft des Internet. Auf der Agenda standen unter anderem Vorträge von Markus Beckedahl von Netzpolitik.org (http://www.netzpolitik.org), Frank Riemensperger von Accenture (http://www.accenture.com/), Holm Friebe, Zentrale Intelligenz Agentur (http://zentrale-intelligenz-agentur.de/), Prof. Dr. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (https://www.sit.fraunhofer.de/), und Jens Redmer von Google (http://www.google.de). Gesprochen wurde hauptsächlich über Datensicherheit, Big Data, und immer wieder ging es um das Google Car, das selbst fahrende Auto, entwickelt von Google.

Das selbstfahrende Auto. Bild: Google
Bild: Google

Gerade Letzteres regt zu spannenden Überlegungen zum Thema „Inhalt und Form“ an. Denn Google baut kein Auto, weil der Konzern nun unbedingt in die Automobilindustrie einsteigen will. Google baut ein Auto, um, wie Herr Redmer sinngemäß meinte, das Leben der Menschen zu verbessern. Oder, um es ähnlich wie Herr Riemensperger zu erklären: Google baut ein Auto, das selbst fährt, damit die Menschen in der Zeit, die sie dadurch gewinnen, ihr Auto nicht mehr selbst zu steuern brauchen und stattdessen Dinge konsumieren können. Eine Aussage, der nicht widersprochen wurde.

Und warum hat das jetzt etwas mit Inhalten und deren Form zu tun? Natürlich wird das Auto einen großen Bildschirm beinhalten, und auf dem könnte man unter anderem auch lesen. Da stelle ich mir die Tageszeitung vor: kurze Nachrichten mit Bildern und Videos, und das auf dem Weg zur Arbeit! Und wie wäre es mit Mails checken? Einen Roman lesen? Kurzgeschichten vielleicht? Mit Hörbuchelementen? Oder doch etwas ganz anderes? Schwer zu sagen, denn noch ist diese Zukunft ein Stückchen weit entfernt.

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